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Magazin Nordlicht

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Sicherstellungsstatut geändert


22.06.2017


Bezuschussung der Weiterbildung neu geregelt.

Die Abgeordnetenversammlung der KVSH hat das Sicherstellungsstatut der KVSH mit Wirkung zum 01.07.2017 geändert. Die Änderung führt dazu, dass für mehr Arztgruppen die Weiterbildung bezuschusst werden kann als bisher.

Weiterhin werden neben einer unbegrenzten Anzahl in der Allgemeinmedizin in weiteren Arztgruppen insgesamt 34,75 Stellen (Vollzeitäquivalente) pro Jahr gemeinsam mit den Krankenkassen in Höhe von 4.800 €/Monat bezuschusst. Die Stellen werden mit Wirkung ab 01.07.2017 wie folgt aufgeteilt:

1. 10 Stellen (Vollzeitäquivalente) für die Arztgruppe Kinder- und Jugendmedizin

2. 12,75 Stellen (Vollzeitäquivalente) für die Arztgruppe, die den höchsten Anteil an Ärzten ab einem Alter von 60 Jahren aufweist (außer Kinder- und Jugendmedizin).

Hinweis: Es handelt sich hierbei nach wie vor um die bedarfsplanerische Arztgruppe der Nervenheilkunde.

3. 12 Stellen (Vollzeitäquivalente) für die weiteren vier Arztgruppen, die den nächsthöchsten Anteil ab einem Alter von 60 Jahren aufweisen (außer Kinder- und Jugendmedizin).

Hinweis: Hierbei handelt es sich momentan um folgende Arztgruppen:

• Augenheilkunde,
• Chirurgie (außer Herzchirurgie),
• Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
• Haut- und Geschlechtskrankheiten.

Gefördert werden nur solche Praxen, die sich nicht in kreisfreien Städten befinden - dies gilt nicht für die Nervenheilkunde - und ausschließlich überwiegend konservativ tätige und nicht spezialisierte Praxen. Grundsätzlich erfolgt die Bezuschussung für mindestens 12 zusammenhängende Monate. In zwei Jahren wird die Altersrangfolge überprüft werden, so dass dann möglicherweise andere Arztgruppen gefördert werden.

Für Fragen stehen Sabrina Pingel und Renate Tödt (Tel. 04551/883-384 oder -358) zur Verfügung.


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