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Magazin Nordlicht

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Petition


20.09.2018


Fristverlängerung für TI-Anbindung gefordert.

Mit einer Petition an den Deutschen Bundestag wird jetzt noch einmal nachdrücklich die Verlängerung der gesetzlichen Frist für die Anbindung der Praxen an die Telematikinfrastruktur gefordert. Die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten sind aufgerufen, diese zu unterstützen.

Die Petition hat die Vorsitzende der KBV-Vertreterversammlung, Dr. Petra Reis-Berkowicz, eingebracht. Ärzte dürften nicht schuldlos mit einem Honorarabzug sanktioniert werden, heißt es darin. Die Vorstände der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und die KBV unterstützen die Forderung ausdrücklich.

Mit der Petition wird der Gesetzgeber aufgefordert, so schnell wie möglich die gesetzliche Frist für die Anbindung der Praxen an die TI zu verlängern. „Eine nutzbringende Digitalisierung des Gesundheitswesens darf nicht zulasten der Ärzte und Psychotherapeuten gehen“, heißt es unter anderem in der Petition. „Denn diese sind nicht dafür verantwortlich, dass die erforderlichen Geräte größtenteils noch nicht zugelassen und auf dem Markt nicht verfügbar sind.“

Nach Einschätzung der Betreibergesellschaft gematik werden bis Jahresende vermutlich nicht mehr als 50.000 Praxen von Ärzten, Psychotherapeuten und Zahnärzten an die TI angeschlossen sein – das sind weniger als ein Drittel der Praxen.

Die Petition kann online oder per schriftlichem Eintrag in Listen bis zum 16. Oktober unterzeichnet werden. Bei bundesweit 50.000 Unterschriften wird ein sogenanntes „Quorum“ erreicht. Dr. Reis-Berkowicz hätte dann die Möglichkeit, das gemeinsame Anliegen der Ärzteschaft vor den Abgeordneten des Petitionsausschusses vorzutragen.

Die Petition unter der Nummer 83509 findet Sie hier ...


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