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Magazin Nordlicht

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KVSH-Newsletter


22.11.2018


Lesen Sie hier die neuesten Hinweise zur Abrechnung.

Muster 64 und 65: Hinweis zur Verordnung

Im Newsletter vom 27. September 2018 haben wir Sie darüber informiert, dass sich die Verordnung von medizinischer Vorsorge für Mütter und Väter (Mutter-Vater-Kind-Kuren) verändert hat. Bisher waren für die Verordnung unterschiedliche Formulare zu verwenden, die den Versicherten von ihren Krankenkassen oder den Anbietern von Vorsorgeleistungen zur Verfügung gestellt wurden. Das neue Verordnungsverfahren sieht vor, dass ab 1. Oktober 2018 ausschließlich die Muster 64 und 65 für die Verordnung zu nutzen sind. Die Formulare sind in der Praxis vorzuhalten und können per Praxisverwaltungssoftware oder mittels Blankoformularbedruckung ausgestellt werden, wenn die Software dies unterstützt. Eine Verordnung durch Vertragspsychotherapeuten ist nicht möglich.

Muster 20: Neugestaltung ab 1. Januar 2019

Zum 1. Januar 2019 ändert sich das Muster 20 (Wiedereingliederungsplan). In der Vergangenheit bestanden zwischen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der Deutschen Rentenversicherung (DRV) unterschiedliche Anforderungen an die ärztliche Bescheinigung. Zukünftig ist auf dem Muster 20 klargestellt, dass die Beurteilung des Arztes „nach aktueller Betrachtung“ erfolgt. Die DRV verzichtet dafür auf die Anforderung weiterer Begründungen für die Einleitung einer stufenweisen Wiedereingliederung. Ferner müssen verordnende Ärzte künftig keine zusätzliche Einschätzung bezüglich des Zeitpunktes der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit mehr angeben. Die alten Formulare dürfen ab dem 1. Januar 2019 nicht mehr benutzt werden.

Abrechnung mehrerer postoperativer
Behandlungskomplexe


In seinem Urteil vom 24. Mai 2018 hat das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz eine Entscheidung hinsichtlich der Abrechnung mehrerer postoperativer Behandlungskomplexe bei mehrfachen ambulanten
Operationen getroffen. Die KVSH folgt dieser Entscheidung, so dass ab dem Quartal 4/2018 innerhalb von 21 Tagen (nach dem ersten Eingriff) je operativen Eingriff nach Abschnitt 31.2 EBM eine postoperative Leistung des Abschnitts 31.4 EBM abgerechnet werden darf. Simultaneingriffe bleiben davon unberührt. Hier gelten weiterhin die Bestimmungen der Nr. 4 der Präambel 31.4.1 EBM.

Unfallversicherung: Ärzte können höhere
Gebühren abrechnen


Die ärztlichen Honorare in der gesetzlichen Unfallversicherung sind zum 1. Oktober 2018 um drei Prozent gestiegen. Für Behandlungen, die ab diesem Datum erfolgt sind, können somit gegenüber den Unfallversicherungsträgern höhere Beträge abgerechnet werden. Damit ist die zweite Stufe einer linearen Gebührenerhöhung von insgesamt 18 Prozent umgesetzt worden. Bereits vor einem Jahr waren die Gebührensätze der gesetzlichen Unfallversicherung (UV-GOÄ) um acht Prozent gestiegen. Weitere Anhebungen von je drei Prozent folgen zum 1. Oktober 2019 und zum 1. Oktober 2020. Nähere Informationen sowie die UV-GOÄ finden Sie auf der Homepage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung unter www.kbv.de/html/uv.php.

HVM-Änderungen zum 1. Januar 2019

Die Abgeordnetenversammlung der KVSH hat in ihrer Sitzung am 21. November 2018 Änderungen im Honorarverteilungsmaßstab (HVM) mit Wirkung zum 1. Januar 2019 beschlossen. Die aktuelle Fassung des HVM finden Sie auf unserer Homepage www.kvsh.de. Auf Anforderung wird der Text der Bekanntmachung in Papierform zur Verfügung gestellt, Telefon: 04551 883 486.


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