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Magazin Nordlicht

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Telematikinfrastruktur

Informationen zur Telematikinfrastruktur (TI)

 

Die Telematikinfrastruktur (TI) ist ein Mammut-Projekt: Sie soll alle Beteiligten im Gesundheitswesen wie Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken, Krankenkassen miteinander vernetzen. Die Online-Kommunikation der einzelnen Akteure - wie elektronische Arztbriefe oder Telekonsile - soll nur noch über die TI laufen.

Ein wesentliches Ziel ist es, dass medizinische Informationen, die für die Behandlung der Patienten benötigt werden, schneller und einfacher verfügbar sind. Oberste Priorität hat dabei die Datensicherheit.

Verantwortlich für den Aufbau, Betrieb und die Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur ist die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte, kurz gematik. Gesellschafter der gematik sind die Spitzenverbände des deutschen Gesundheitswesens, darunter die KBV, die Bundesärztekammer, der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Deutsche Apothekerverband.

 

Mit dem E-Health-Gesetz hat der Gesetzgeber konkrete Fristen genannt, wann die TI sowie einzelne Anwendungen verfügbar sein sollen: Bis zum 1. Januar 2019 sollen alle Praxen an die TI angeschlossen sein und als erste Anwendung das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) durchführen können.

Nach dem Gesetz werden Vertragsärzten die Honorare pauschal um ein Prozent gekürzt, wenn sie ab dem 1. Januar 2019 kein VSDM durchführen (siehe § 291 Absatz 2b Satz 14 SGB V). Der Gesetzgeber hat die Frist kürzlich um ein halbes Jahr auf den genannten Zeitraum verschoben, weil es immer wieder zu Verzögerungen bei der Bereitstellung der notwendigen Technik gekommen war.

Das Speichern der Notfalldaten auf der eGK, die elektronische Patientenakte und ein elektronisches Patientenfach werden als weitere Anwendungen folgen.

 

Wichtige Informationen als PDF-Download

 



Ihre Ansprechpartner
 

  • Timo Rickers
Tel.: 04551 883 286
timo.rickers@kvsh.de

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