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Magazin Nordlicht

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Praxisrelevante Informationen zum TSVG

Sprechstundenzeiten

Der Gesetzgeber verpflichtet uns mit dem Inkrafttreten des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG), "die Versicherten im Internet in geeigneter Weise bundesweit einheitlich über die Sprechstundenzeiten der Vertragsärzte und über die Zugangsmöglichkeiten von Menschen mit Behinderungen (Barrierefreiheit)" zu informieren. 

Das TSVG ist am 11. Mai 2019 in Kraft treten. Ein Einzelheiten zu den Sprechstunden werden noch im Bundesmantelvertrag-Ärzte zu regeln sein und auch über die Angaben zur Barrierefreiheit fehlt noch eine bundesweite Interpretation.

Dennoch werden wir mit Inkrafttreten des TSVG alle Praxen in die Online-Arztsuche aufnehmen, da ab diesem Zeitpunkt die Veröffentlichung nicht mehr von Ihrer Zustimmung abhängt, sondern wir vielmehr zur Veröffentlichung verpflichtet sind. Eine Aktualisierung der Daten können Sie ab diesem Zeitpunkt selbst über das Portal „eKVSH“ vornehmen. 
 

Kennzeichnung extrabudgetärer Leistungen

Mit Inkrafttreten des TSVG werden die ersten Leistungen zur schnelleren Terminvermittlung extrabudgetär vergütet. Dazu müssen die Vertragsärzte ihre Abrechnung entsprechend kennzeichnen. Die KBV hat die Softwarehersteller bereits frühzeitig informiert, sodass die Funktion „Vermittlungsart“ zur Kennzeichnung der von der Terminservicestelle (TSS) oder vom Hausarzt vermittelten, extrabudgetär zu vergütenden Fälle in den Praxisverwaltungssystemen integriert ist. Sie steht bereits zum zweiten Quartal zur Verfügung.

Termine, die über die Terminservicestellen vermittelt werden

Vergütung:
Fach-, Haus- und Kinderärzte sowie Psychotherapeuten erhalten alle Leistungen im Behandlungsfall, die aufgrund der Terminvermittlung erbracht werden, extrabudgetär vergütet (ab September: zusätzlich gestaffelte Zuschläge zur Versicherten- bzw. Grundpauschale)* 

Kennzeichnung: Praxen kennzeichnen den Überweisungs- oder Originalschein mithilfe der Praxissoftware als „TSS-Terminfall“

 

 

Erfolgreiche Vermittlung eines dringenden Termins beim Facharzt durch den Hausarzt

 

Vergütung: Weiterbehandelnde Fachärzte erhalten alle Leistungen im Behandlungsfall extrabudgetär vergütet (ab September: 10 Euro für Hausärzte für die erfolgreiche Vermittlung eines Facharzttermins)*

 

Kennzeichnung: Fachärzte kennzeichnen den Überweisungsschein mithilfe der Praxissoftware als „HA-Vermittlungsfall“

 

Hinweis: Akutfälle, die künftig (voraussichtlich spätestens ab dem 1. Januar 2020) nach erfolgtem Ersteinschätzungsverfahren (116117) vermittelt werden, werden als „TSS-Akutfall“ gekennzeichnet. 


Weitere Informationen und Downloads

  • PraxisInfoSpezial der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) als PDF-Download

    ergänzend: Kurzübersicht der KBV als PDF-Download

  • Alle Hinweise der KBV zum Terminservice- und Versorgungsgesetz finden Sie hier ... 
     
  • Das Mitglieder-Rundschreiben des KVSH-Vorstands an die Fachärzte und Psychotherapeuten zu den Regelungen des TSVG finden Sie hier ...  

  • Das Mitglieder-Rundschreiben des KVSH-Vorstands an die Haus- und Kinderärzte zu den Regelungen des TSVG finden Sie hier ... 



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