Schriftgröße Kontrast


Hier geht es zum geschützten
Mitgliederbereich

Magazin Nordlicht

Magazin Nordlicht

KVSH-Statement zum Digitalen-Versorgungs-Gesetz


07.11.2019


Die KVSH steht der Digitalisierung im Gesundheitswesen grundsätzlich offen und positiv gegenüber.

Sie wird in den nächsten Jahren auch mit erheblichen Veränderungen der Versorgung einhergehen.

Allerdings ist Digitalisierung kein Allheilmittel. Sie muss die Arbeit der Praxen erleichtern und darf weder für zusätzliche Verunsicherung bei Patienten noch für mehr Arbeit sorgen.

Telemedizin kann ebenso sinnvoll sein, ist aber immer nur eine weitere Option in der Behandlung. Wir haben darauf zu achten, dass wir Menschen von der medizinischen Versorgung nicht ausschließen, nur weil erwartet wird, dass alles digitaler sein muss. So haben ältere Menschen sicher manchmal Schwierigkeiten, Gesundheits-Apps für ihre Versorgung zu nutzen.

Was auch nicht sein darf, ist, dass der Arzt sich mit einer Flut verschiedener App-Produkte beschäftigen und genau wissen muss, welche Krankenkasse welche Anwendung erstattet. Auch hier sollte eine für alle Kassen geltende, angemessene und vor allem effiziente Nutzenbewertung vorgeschaltet sein.

Selbstverständlich muss sichergestellt sein, dass sensible Patientendaten geschützt sind. In der Diskussion um Forschungsdaten sieht auch die KVSH die Notwendigkeit der Option des persönlichen Widerspruchs, den jeder Patient bei seiner Krankenkassen hinterlegen können muss.

Dr. Monika Schliffke, Vorstandsvorsitzende der KVSH

Pressekontakt:
Pressesprecher: Marco Dethlefsen, Tel. 04551/883-381, Mobil 0172/5490093,
E-Mail: marco.dethlefsen@kvsh.de


Statement als PDF-Download


zur Übersicht der Pressemitteilungen